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Autofellatio

[es] Autofellatio, autofelación: Una forma de masturbación masculina que consiste en estimularse oralmente el pene.
[en] Autofellatio: The act of masturbation by orally stimulating one's own penis.
[de] Autofellatio ist eine Form der Masturbation, bei der eigene Penis in den Mund genommen und mit Lippen und Zunge stimuliert wird.


Etymologie

Der Begriff ist eine hybride Komposition aus dem griechischen Wort 'auto~ [αὐτό~]' selbst~ und dem lateinischen Wort 'fellare' saugen.


Praxis

Voraussetzung für die Durchführung ist eine sehr große körperliche Gelenkigkeit und ein langer Penis.

Autofellatio ist nur bedingt eine Form von Safer Sex; lokale Viren und Bakterien können (z.Bsp. in der Inkubationszeit) vom Genitalbereich in den Mund- und Rachenbereich gelangen.





Das Pendant zu Autofellatio am weiblichen Genital wird Autocunnilinctio genannt.


Einordnung
Sex/ Oralsex/ Fellatio/ Autofellatio


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> Video


Akronyme, Codes und Kürzel von Kaviar bis KV



K

Kaviar
Kot
Anspielung auf Koprolagnie.


KB
Körperbesamung
Ejakulation auf den Körper (Pollution).


KD
k
nee disarticulation
 [en – Kniegelenk Exartikulation]
Amputation am Kniegelenk.
Englischer Amputationscode welcher in Chatrooms oder Internetforen verwendet wird, die sich mit ApotemnolagnieAmelophilie und Akrotomolagnie befassen.


Kebs^
Kebse^
Kebse, oder Kebsweib ist eine veraltete, heute nur noch im Dialekt verwendete Bezeichnung für eine Konkubine, also eine nicht verheimlichte Sexpartnerin - oder beschönigend 'Liebhaberin'.
Synonyme: Mätresse, Nebenfrau, Liebhaberin, Konkubine

Kebskind^
Das Kind einer Kebse^: Ein uneheliches Kind.
Synonyme: Bastard, Kegel^

Kebsweib^
Kebse, oder Kebsweib ist eine veraltete, heute nur noch im Dialekt verwendete Bezeichnung für eine Konkubine, also eine nicht verheimlichte Sexpartnerin - oder beschönigend 'Liebhaberin'.
Synonyme: Mätresse, Nebenfrau, Liebhaberin, Konkubine

Kegel^
Das Kind einer Kebse^: Ein uneheliches Kind.
Synonyme: Bastard, Kebskind^


keyholder
en - "Schlüsselhalter"
Jargon im BDSM
Der Schlüsselhalter hat den Schlüssel für das Zwangsmittel (Fessel, Keuschheitsgerät, Foltergerät), das einer Person angelegt wurde.



KF
K
onfektionsgröße
Beschreibung in Kontaktanzeigen: Kleidungsgröße.
z. Bsp. KF 34: Kleidungsgröße 34.


KFI
Keine finanziellen Interessen.
Angabe in Kontaktanzeigen.


KiPo
Kinderpornografie
Ein kritisiertes Akronym, da es als euphemistisch angesehen wird.


KV
Kaviar
Kot
Anspielung auf Koprolagnie.


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Cumshot

Sichtbare Ejakulation eines Mannes; Momentaufnahme; Ima learner
Das englische Wort 'cumshot' setzt sich aus den Wörtern 'cum' (Slang für Sperma) und 'shot' (Schuss) zusammen. Damit wird eine - in der Regel - sichtbare Ejakulation bezeichnet. Eine wörtliche Übersetzung wäre "Wixschuss".

Etymologie

'Cumshot' war anfänglich wohl in erster Linie ein in der Pornowirtschaft verwendeter Fachausdruck. Es ist ein offenes Geheimnis der Pornowirtschaft, dass für die Film- und Fotoaufnahmen auch Kunstsperma verwendet wird. Mittels Cumshots soll daher die Authentizität der Orgasmen und dadurch auch des Sexes dargestellt werden.

Synonym 'moneyshot'

Cumshots sind aus physiologischen Gründen nicht beliebig oft wiederholbar und stellen eine Herausforderung an den Darsteller, der quasi auf Kommando einen Orgasmus haben muss. Die Darsteller erhalten deshalb für solche Aufnahmen eine Zulage zur Gage. Das Drehen eines Cumshots gehört daher oft zu den teuersten Einstellungen eines Pornofilms, weshalb diese die Moneyshots der meisten Pornofilmen darstellen. Außerdem sind Pornos ohne Cumshots kommerziell kaum erfolgreich, weshalb die Cumshots als die eigentlichen Einstellungen angesehen werden, die das Geld einbringen. Dadurch wird in der Pornowirtschaft Moneyshot als ein Hüllwort für Cumshot genutzt.

Anmerkung:
Moneyshot ist ein allgemeiner Fachausdruck in der Filmwirtschaft. Das Morphem '-shot' hat in Cumshot eine völlig andere Bedeutung; 'Aufnahme' anstatt '(Ab)schuss' in 'cumshot'.


Praktische Anwendung

Akronyme, Codes und Kürzel von Laufhaus bis Lusttropfen


L

Laufhaus
Bordelltyp, bei dem die Freier durch das hotelartige Gebäude laufen und jede Hure in einem eigenem Zimmer oder Apartment wartet.
Besonders in traditionellen Rotlichtzonen vorzufinden.

LBL
little boy love [en –  Liebe zu kleinen Jungen]
Zuneigung für Jungen im Alter von 3-8 Jahren (s.a. Chronophilien).


Leggin [de]
Leggins [de]
Leggings [de]
legging [en]
leggings [en]
Bezeichnung für hautenge Hosen, die in zahlreichen Varianten existieren. Sie werden sowohl als Oberbekleidung als auch Unterbekleidung genutzt.
Leggings bzw. Leggins ist aus dem Englischen übernommen bzw. entlehnt. Das englische Substantiv 'leggings' ist eine englische Bezeichnung für verschiedene Arten von Beinkleidern, heutzutage insbesondere für hautenge Hosen. Im Deutschen werden daher ausschließlich hautenge Hosen unter Leggings bzw. Leggins verstanden.
>Leggings, Leggins, Leggin  [de]
>leggings [de]


Liebestropfen
Liebeströpfchen
Präejakulat ist ein Drüsensekret, welches der Körper bei starker sexueller Erregung produziert, um eine vaginale Penetration zu erleichtern und sowohl die Harnröhre als auch die Vagina in ein spermienfreundliches Umfeld zu verwandeln. Während dem Liebesspiel erscheint beim Mann Präejakulat oft als Tropfen am Ausgang der Harnröhre. Daher gibt es dafür eine ganze Reihe von umgangssprachlichen Bezeichnungen.
>Liebestropfen, Liebestropfchen [de]
>Synonyme


Lolicon
Japanisches Akronym abgeleitet vom Englischen Begriff Lolita Complex.
Der Lolita-Komplex ist das Gegenstück zum Shotaro-Komplex; also eine Zuneigung für Mädchen im Alter von 9-17 Jahren (s.a. Chronophilien). Außerhalb Japans ist Shotacon eine Bezeichnung für Manga und Anime, welche eine Hauptperson haben welche dem Aussehen nach in diesen Altersbereich hineinfallen.

Lolita [de]
lolita [en]
Koseform des Vornamens Dolores.
Bezeichnung für eine Pubertierende, die sich ihrer beginnenden oder neugewonnenen Weiblichkeit bewusst ist und diese durch ihre Kleidungsweise und Verhalten verstärkt oder konterkariert.
Diese Bedeutung hat ihren Ursprung im Vladimir Nabokovs Roman Lolita (>W), in dem sich der erwachsene Protagonist in die 12-jährige Dolores Haze verliebt.
Synonyme: Nymphchen [de], jailbait [en]


Lusttropfen
Lusttröpfchen

Präejakulat ist ein Drüsensekret, welches der Körper bei starker sexueller Erregung produziert, um eine vaginale Penetration zu erleichtern und sowohl die Harnröhre als auch die Vagina in ein spermienfreundliches Umfeld zu verwandeln. Während dem Liebesspiel erscheint beim Mann Präejakulat oft als Tropfen am Ausgang der Harnröhre. Daher gibt es dafür eine ganze Reihe von umgangssprachlichen Bezeichnungen.
>Synonyme


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Synonyme für Lusttropfen (Präejakulat)

Präejakulat ist ein Drüsensekret, welches der Körper bei starker sexueller Erregung produziert, um eine vaginale Penetration zu erleichtern und sowohl die Harnröhre als auch die Vagina in ein spermienfreundliches Umfeld zu verwandeln. Während dem Liebesspiel erscheint beim Mann Präejakulat oft als Tropfen am Ausgang der Harnröhre. Daher gibt es dafür eine ganze Reihe von umgangssprachlichen Bezeichnungen.

Umgangssprache: Lusttropfen, Liebestropfen, Glückstropfen, Sehnsuchtstropfen

Slang: Vorsaft

Häufigkeiten der Synonyme von Präejakulat


Häufigkeit [1]
Lusttropfen
119'000
45'400
Vorsaft
23'800
Präejakulat
12'900
Glückstropfen 
9'680
Lusttröpfchen
6'530
5'060
Sehnsuchtstropfen
2'590
Sehnsuchtströpfchen
2'530
Wollusttropfen 
2'050
Glückströpfchen 
2'010
Wollusttröpfchen
1'280

_________________
[1] ^ Google-Treffer 2014/04/28

Mixoskopie, Gamoskopie, Spektionismus

[es] spectionismogamoscopia, mixoscopia, gamoscopismo, mixoscopismo: la practica, preferencia de observar un coito ajeno.
[en] spectionismgamoskopy, mixoskopy, mixoscopy; gamoskopism, mixoskopism, mixoscopism: the practice respectively preference of watching other people fuck.
Frau beobachtet masturbierend zwei andere Frauen beim Sex

[de] Mixoskopie ist ein Neologismus, den der Sexologe Albert Moll aus den altgriechischen Wörtern 'miksis [μίξις]' [1] - 'Geschlechtsverkehr' und 'skopeō [σκοπέω]' [1] - 'schauen' kreiert hat. Er kann somit als "Geschlechtsaktbeobachtung" übersetzt werden.
Moll bezeichnet damit in seiner Abhandlung 'Die Conträre Sexualempfindung' aus dem Jahr 1891 die "sexuelle Perversion" (pathologische Paralagnie), bei der Personen nur durch Zuschauen eines fremden Geschlechtsakts sexuelle Befriedigung erlangen können. Als psychologischen Hintergrund vermutet er eine Art Masochismus, bei welche eine Person dadurch erregt wird, dass eine fremde Person ihren Partner* sexuell "in Besitz nimmt". Er beschreibt damit genau den Sachverhalt, der auch als Troilismus bezeichnet wird. Allerdings versteht Moll den Begriff weiter und sieht ihn auch dann angebracht, wenn zwischen dem Betrachter und den Ausführenden keine feste Beziehung besteht. Auch Moll stellt klar, dass es sich nur dann um eine krankhafte Form eines Fetischismus handelt, wenn dieser nicht Mittel zum Zweck, sondern Selbstzweck ist.

Semantisch besitzt der Begriff Mixoskopie eine Unschärfe: 'mixo-' bzw. 'miksis' hat zwei Bedeutungen. Die Hauptbedeutung ist 'mischen'. Es kann vermutet werden, dass das sekundäre Lexem 'Geschlechtsverkehr' ursprünglich nur ein Euphemismus war. Meistens wird der Präfix 'mixo-' im Sinn von 'mischen' verwendet und verstanden. Demzufolge kann der Begriff zu Unverständnis führen.
Als Bezeichnung für einen Fetischismus ist Mixoskopie gar völlig ungeeignet, da er auch in Molls Sinn lediglich eine Praktik beschreibt, die im Prinzip völlig normal ist. Vermutlich sind 90% {um eine Zahl zu nennen} der Pornografie Darstellungen von Geschlechtsverkehr. Sich an solchen zu erregen, liegt in der Natur des Menschen und stellt gewiss keine paraphile Praktik, geschweige denn eine "sexuelle Perversion" (pathologische Paralagnie) dar.
Eine Vorliebe für Mixoskopie müsste als 'Mixoskopismus' bezeichnen werden.
Mixoskopie vor dem oben beschriebenen masochistischen Hintergrund ist viel besser mit dem Begriff 'Troilismus' bezeichnet.

Mixoskopie hat auch einen voyeuristischen Hintergrund, da der Geschlechtsakt als etwas sehr Persönliches angesehen wird.

Mutmaßlich aufgrund der oben beschriebenen semantischen Unschärfe und Molls verschiedenen Interpretationen {allgemeine Praktik, besondere Praktik (Troilismus) oder pathologische Paralagnie} hat sich der Begriff Mixoskopie nicht durchgesetzt. Prinzipiell wäre ein Begriff für "Geschlechtsaktbeobachtung", jedoch von Nutzen, wie im Falle der zuvor erwähnten Paraphilien.
Da das Suffix '-gamie' bereits in der Biologie eine geschlechtliche Vereinigung, also einen Geschlechtsakt bezeichnet, wäre es konsequenter gewesen eben dieses Morphem statt 'miksis' zu verwenden. In der Humansexologie wird dieses Suffix ebenfalls verwendet, hat dort jedoch eine leichte Bedeutungsverschiebung erhalten. Dort beschreibt das das Suffix '-gamie' eine Lebenspartnerschaft. Doch auch bei diesen Lebenspartnerschaften wird die geschlechtliche Vereinigung als wesentlicher Bestandteil angesehen. '-gamie' kommt von 'gamos [γάμος]' dem griechischen Wort für Ehe.
Eine weitere Alternative wäre der Begriff 'Spektionismus'. Er beruht auf dem lateinischen Wort 'spicere' - betrachten. Er findet als Wortstamm auch schon bei dem Begriff Inspektionismus Anwendung. Der Begriff Spektionismus ist im Gegensatz zu Gamoskopie jedoch umfassender, da er nicht beschreibt was betrachtet wird.


Einordnungen
Skopophilie/ Gamoskopie (Mixoskopie)
Skopolagnie/Gamoskopismus (Mixoskopismus)



>Albert Moll: Die konträre Sexualempfindung. 1. Auflage 1891 XVI,


________________________
Kursivschrift Englisch | * Geschlechtsneutrale Verwendung

[1] ^ Wiktionary: mixoscopy
>en.wiktionary.org/wiki/mixoscopy [en]

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